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Startschuss für das 100 %-Markenzeichen in der Praxis: Vorstand stellt Dokumentationssoftware vor
Auf Einladung von Vorstandsmitglied und Erstem Bürgermeister von Burgbernheim, Matthias Schwarz, tagte das Gremium im Streuobstzentrum Bernatura. Bei einer Führung des ehemaligen Stadtgärtners und passionierten Streuobstbewirtschafters Ernst Grefig bekamen die Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsstelle Maßnahmen der Stadt gegen die Folgen des Klimawandels in den Streuobstwiesen zu sehen – darunter Trestersaaten und der Anbau von Maulbeeren. Auch das Thema Vermarktung wird in Burgbernheim großgeschrieben. Der Verkaufsladen im Streuobstzentrum bietet neben klassischen Streuobstgetränken auch besondere Produkte, z. B. Zwetschgenbier und Wurst mit Apfel oder Zwetschge.
Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher: Das Markenzeichen „100 % Streuobst“
Einen zentralen Schwerpunkt der Tagung bildete das bundesweite Qualitätszeichen „100 % Streuobst“. Das Siegel bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern Transparenz: In den zertifizierten Produkten steckt ausschließlich echter Rohstoff von Hochstamm-Streuobstwiesen, ohne den Einsatz von Plantagenware oder Konzentraten. Durch klare Erzeugungsrichtlinien u. a. mit naturschutzfachlichen und Qualitätskriterien sichert das Zeichen die Wertschätzung für diesen wertvollen Lebensraum. Ansprechpartnerin für interessierte potentielle Zeichennutzer ist Carolin Sturm: kontakt@hochstamm-deutschland.de.
Digitaler Meilenstein dank starker Vernetzung
Ein Meilenstein, den der Vorstand feierte, ist die neue, nun einsatzbereite Dokumentationssoftware, die den Zertifizierungsprozess für Erzeugerbetriebe, Initiativen und Keltereien vereinfacht und digitalisiert. Das Tool wurde in enger Kooperation mit Oliver Exner vom Verein Äpfel und Konsorten – Streuobstwiesen und -äcker e. V. entwickelt. „Diese Zusammenarbeit ist ein gutes Beispiel für eine gewinnbringende Vernetzung im Streuobstbereich“, betont der Vereinsvorsitzende Ole Klann.