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Pomologen-Verein e.V. auf dem deutschen Naturschutztag in Berlin
Es war viel los auf dem 38. Deutschen Naturschutztag Mitte März 2026 in Berlin. Rund 1.700 Naturschützerinnen und Naturschützer versammelten sich dort. So kamen an den zwei Tagen der Ausstellung viele Menschen am Stand des Pomologen-Vereins e.V. vorbei.
Was ist der deutsche Naturschutztag?
Der Deutsche Naturschutztag ist ein bundesweiter Naturschutzkongress für Praxis, Wissenschaft und Politik. Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN) organisiert ihn alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Deutschen Naturschutzring (DNR) und dem jeweiligen gastgebenden Bundesland. Ziele sind vor allem eine Vernetzung sowie Wissens- und Erfahrungsaustausch von im Naturschutz tätigen Personen, Verbänden, Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen, den aktuellen Stand der Naturschutzarbeit zu vermitteln, Einfluss auf eine einheitliche Vorgehensweise und Entwicklung in Naturschutz und Landschaftspflege, insbesondere bei Fragen der Gesetzgebung, zu nehmen und die Anliegen des Naturschutzes in die Öffentlichkeit zu tragen.
Neben dem Fachprogramm gibt es jeweils eine Fachausstellung, bei der der Pomologen-Verein e.V. in diesem Jahr das erste Mal vertreten war.
Was hatte der Stand des Pomologen-Vereins e.V. zu bieten?
Eine Apfelsortenausstellung von zwanzig Sorten aus dem Kühllager des Institutes in Müncheberg sorgten für angenehmen Apfelgeruch. Zusätzlich lockten zwei Bistrotische mit Dörrobstverkostung: Eine mit verschiedenen Apfelsorten und eine mit verschiedenen Birnensorten. Als Blickfang lockte auch die Ausstellung der Sortenschilder und das Obstsortenquartett von Miklas Staiger von der Firma "Kunst am Baum" Interessierte an den Stand. Er hatte als Mitglied eingeladen, seinen Stand mit dem Pomologen Verein zu teilen.
Die Dörrobstverkostung
Der Verein bot sieben Birnen- und acht Apfelsorten zum Probieren an. Wer einen Bissen nahm, durfte auf einer Liste einen Strich bei seinem Favoriten machen. Vielen fiel die Entscheidung so schwer, dass sie kurzerhand mehrere Stimmen vergaben. Ein Besucher hinterließ bei den Birnen sogar das charmante Kompliment: „Schmecken unterschiedlich und das ist toll!“ Das Ergebnis der Abstimmung sah wie folgt aus:
Bei den Birnen erhielt die meisten Striche die ,,Große Bergamotte" AN (Anmerkung der Redaktion: AN =Arbeitsname bedeutet, dass es sich um einen provisorisch vergebenen Namen handelt, da die Zuordnung der Sorte aufgrund mangelnder Referenzen derzeit nicht möglich ist). Im Vergleich zu anderen Birnensorten am Stand ist die „Große Bergamotte“ AN etwas säuerlicher. Die Sorte ist vom Aussterben bedroht. Mit nur vier Strichen weniger war auch die gedörrte Münsterbirne, die deutlich süßer ist, sehr beliebt. Gellerts Butterbirne fand ähnlich viel Anklang.
Die beiden beliebtesten Apfelsorten in gedörrter Form waren der Berlepsch und die Ananasrenette. Beide Sorten weisen gedörrt eine angenehme Säure und ein gutes Aroma auf. Säure scheint für leckere Dörräpfel wichtig zu sein. Die süßeren Sorten Jonagold und Elstar schnitten bei der Verkostung weniger gut ab.
Weitere Informationen
- Deutscher Naturschutztag: https://www.deutscher-naturschutztag.de/
- Kontakt für Fragen zum Stand des Pomologen-Vereins e.V.: Elise Wesemann, newsletter@pomologen-verein.de