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Jugend forscht und Streuobst gehen in die zweite Runde
Streuobstwiesen retten unser Klima. Das beweisen die 15-jährigen Jugendlichen Benjamin Hammes und Claire Krügener in ihrem aktuellen Jugend forscht-Projekt "Klimaretter Streuobstwiese". Damit setzen sie Benjamins erfolgreiche Forschung aus dem Jahr 2025 fort. Nun ging das Projekt in die zweite Runde.
Beeindruckende Klimabilanz
Die beiden Nachwuchsforschenden errechneten die konkrete Klimaleistung einer Streuobstwiese. Ein Hektar mit zwanzig Bäumen bindet jährlich rund 350 Kilogramm CO2. Zudem spart die regionale Ernte lange Transportwege. Verfüttern landwirtschaftliche Betriebe den anfallenden Apfeltrester anstelle von umweltbelastendem Silomais, reduzieren sie weitere Treibhausgasemissionen drastisch. Das Ergebnis der Forschung: Ein Hektar Streuobstwiese spart so zusätzlich rund 17 Kilogramm an CO2 ein. Die Arbeit „Klimaretter Streuobstwiese“ zeigt den ökologischen und ökonomischen Wert der Kreislaufwirtschaft auf der Wiese klar auf.
Handeln statt nur reden: Saturdays for Future
Klimaschutz scheitert oft am mangelnden Handeln in der Praxis. Benjamin und Claire riefen deshalb die Aktion "Saturdays for Future" ins Leben. Hochstamm Deutschland e.V. und der ProObst e.V. unterstützen diese Initiative. Das Ziel der Aktion: Junge Menschen pflegen und erhalten am Wochenende gemeinsam Streuobstwiesen. Schon wenige Tage Baumpflege im Jahr und gemeinsame Ernteaktionen im Herbst bewirken viel für die Natur und den Klimaschutz.
Rückblick auf den Projektstart 2025
Bereits 2025 forschte Benjamin Hammes zusammen mit dem Milchviehhalter Wolfgang Behrendt an der Klimawirkung von Streuobst. Er erreichte damals den fantastischen zweiten Platz beim Wettbewerb in Südbaden. Lesen Sie die Hintergründe zum ersten Teil des Projekts gerne noch einmal in unserem Beitrag auf der Homepage nach. Wir danken den beiden Jugendlichen für ihren großen Einsatz für unsere Kulturlandschaft.