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Hecken und Baumreihen: Daten für die Praxis gesucht
Die Neuanlage von Hecken, Feldgehölzen und Baumreihen ist ein entscheidender Baustein für den Biotopverbund und den Klimaschutz. Doch was kostet eine solche Pflanzung eigentlich an Zeit und Geld? Um diese Frage verlässlich zu beantworten, führt Ernst Kürsten aktuell detaillierte Studien durch. Ziel ist es, reale Werte aus der Praxis zu sammeln, die später das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) veröffentlicht. Diese Daten dienen landwirtschaftlichen Betrieben, Kommunen und weiteren Beteiligten als Kalkulationsgrundlage und bilden oft das Fundament für zukünftige Förderprogramme.
Ein Experte mit Wurzeln in der Forstwissenschaft
Ernst Kürsten bringt für diese Aufgabe eine große Expertise mit. Seit seinem Forststudium in Göttingen im Jahr 1980 widmet er sich der Agroforstwirtschaft. Seine Erfahrungen sammelte er unter anderem in den Tropen, als Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (LV Niedersachsen) sowie im Vorstand des Deutschen Fachverbands für Agroforstwirtschaft (DeFAF). Heute bringt er sein Wissen hauptberuflich im Projekt „KlimaFarming“ beim 3N Kompetenzzentrum ein. Die aktuellen Studien führt er jedoch als privates Projekt durch, um die Branche voranzubringen.
Aufruf zur Unterstützung: Flächen gesucht
Damit die Ergebnisse der Studie so praxisnah wie möglich ausfallen, wird Unterstützung benötigt. Ernst Kürsten sucht für das aktuelle Frühjahr sowie für den Herbst 2026 konkrete Pflanzprojekte, bei denen er die Arbeitsabläufe und Kostenstrukturen vor Ort untersuchen kann. Er sucht geplante Pflanzungen von:
- Hecken und Feldgehölzen
- Uferbepflanzungen
- Baumreihen in der freien Landschaft
Auch bereits vorhandene Erfahrungswerte aus abgeschlossenen Projekten sind für die Datenerhebung von großem Interesse.
Daten für eine grünere Zukunft
Das Ziel der Erhebung ist klar definiert: Je präziser die Arbeitszeitbedarfe und Kosten bekannt sind, desto einfacher ist es für die Praxis, solche ökologisch wertvollen Strukturen wirtschaftlich zu planen. Wer seine Flächen für die Studien zur Verfügung stellt, leistet somit einen direkten Beitrag dazu, dass die Pflanzung von Gehölzen auf dem Acker bundesweit attraktiver und transparenter wird.
Kontakt und weitere Informationen:
Wer in diesem oder im nächsten Jahr Pflanzungen plant, wird gebeten, sich schnellstmöglich mit Ernst Kürsten in Verbindung zu setzen:
Ansprechpartner: Ernst Kürsten
E-Mail: ek@wood-report.net