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Dürre als Glücksfall: Rekordjahrgang für den diesjährigen Birnenwein
Aus dem Vereinigten Königreich gibt es Berichte dazu, dass der Hitzesommer 2026 Äpfel und Birnen zwar kleiner ausfallen lässt, jedoch ihre Geschmacksintensität spürbar steigert. Durch die anhaltende Trockenheit sinkt der Wassergehalt in den Früchten, wodurch sich Fruchtzucker, Säuren und Aromen stark konzentrieren. Fachleute und Hersteller gehen laut einem Bericht des Telegraph davon aus, dass die Kombination aus Hitze, Trockenheit und alten Bäumen eine seltene Qualität hervorbringt.
Das Geheimnis des Sorbits
Während der hohe Zuckergehalt bei Äpfeln zu einem höheren Alkoholgehalt führt, besitzt die Birne eine Besonderheit: Sie enthält natürlich vorkommendes Sorbit. Dieser Zuckeralkohol vergärt nicht. Dadurch behält der Birnenwein (Perry) trotz eines kräftigeren Alkoholgehalts seine duftige Restsüße und fruchtige Leichtigkeit.
Referenzjahrgang für Erzeuger
Mostereien und Erzeuger berichten bereits nach den ersten Verkostungen der Birnenernte von einer herausragenden Qualität. Fachleute rechnen mit einem der besten Jahrgänge seit Generationen, der künftigen Ernten als neuer Maßstab dienen dürfte.
Quelle
Tom Jeffreys (2026): Dürre als Glücksfall: Wie der Hitzesommer 2026 den besten Birnenwein seit Generationen formt. Online unter: https://www.come-on.de/wirtschaft/bester-jahrgang-aller-zeiten-fuer-birnenwein-nach-duerre-die-fruchtaromen-konzentriert-zr-94492475.html